Die 5 größten Irrtümer des Lebens und deren Geheimnisse - Teil 2/5
Heute kommen wir zum dem Zweiten von Fünf der größten Irrtümer unseres Leben.

Irrtum Nr. 2
Der sinn des Lebens
Was ist bloß der Sinn des Lebens? Sicherlich für Viele eine Frage die von einer grundlegenden intelligenz zeugt. Jemand der sich schon vor Beginn seiner Reise nach dem Grund für die Selbige fragt, scheint clever zu sein. Doch ist er es?
Vom Standpunkt reiner Intelligenz her, ganz klar, Ja. - Betrachtet man es allerdings von einem tiefgründigeren Standpunkt, so wird man festellen, dass man sich bereits durch die simple Fragestellung aus der eigentlich wirkenden Existenz heraus gezogen hat. Man wird ohnmächtig für den Moment und determiniert gleichzeitig, unbewusst, auf höheren Plänen das Eintreten oder Nicht-eintreten eines Geschehnisses.
Wer sich also nach dem Sinn des Lebens fragt, erschafft sich gleichzeitig auch eine Antwort. Diese Antwort wird sich allerdings immer als Irrtum erweisen, da Denken auf diese Art, wie schon bereits erörtert Irren ist.
Während die eigentliche Antwort auf die Frage mit dem Sinn des Lebens nur das eigentlich Leben oder Erleben des Lebens sein kann, beginnt man durch die Fragestellung schlicht mit dem eigentlich Erleben aufzuhören.
Die weisen der frühen Tage haben diese Erkenntnis in das Sprichwort: "Der Weg ist das Ziel." verpackt.
Es geht im Leben somit nicht darum wie clever man vorgeht oder wie weit man kommt, sondern vielmehr darum einfach vorzugehen. Man wird mit zunehmender Reife und Vervollkommnung feststellen, dass alle Bereicherungen und Verbesserungen, welche der eigentlich Antrieb und Grund gewesen waren, sich überhaupt auf den Weg zu machen, eigentlich garkeine Verbesserungen und Bereicherungen sind.
Alle neuen Freiheiten werden getausch gegen den ohne hin schon "Freien Willen" und die gewonnene Macht über das Leben führt zu gleich großer Verantwortung.
Alles strebt ins nichts.
Der zweite große Irrtum des Lebens ist es somit, sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen. Alle annahmen sind in diesem Bezug nur schädlich. Jede Art in der Vergangeheit zu schwälgen oder auf eine bestimmte Zukunft zu Hoffen sind in diesem Bezug sinnlos und führen zu Leid. und gehören nicht in den Alltag eines frei-aktionierenden Menschens.
Anmerkung: Genau wie das Denken, Fühlen und das Wollen, so gehören auch das Erinnern, das Vorstellen und das Hoffen ausschließlich in den Bereich der agischen Praxis. - Mehr dazu im Artikel: Die magischen Werkzeige des Menschen
Für den Uneingweihten hingegen gilt hier eher die Prämisse: "Stumpf ist Trumpf."
Es ist somit sinnvoller einfach zu Leben, ohne dieses zu hinterfragen, als es zu hinterfragen und die Antwort dann misszuverstehen. Und ein Missverständnis ist solange unumgänglich,bis man letztlich alles weiß.
Geht's um den Sinn im Leben, gilt somit Probieren geht über Studieren.



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